
Infiltrationsbehandlung in unserer Praxis in Karlsruhe

Hyaluronsäurethearpie bei Gelenkbeschwerden
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und des Knorpels. Sie sorgt dafür, dass Gelenke geschmeidig gleiten und Belastungen besser abgefedert werden. Bei Arthrose oder chronischer Gelenkbelastung nimmt die Qualität und Menge der körpereigenen Hyaluronsäure häufig ab. Bei der Hyaluronsäuretherapie wird die Substanz gezielt in das betroffene Gelenk eingebracht. Ziel ist es, die Gleitfähigkeit zu verbessern, Reibung zu reduzieren und entzündliche Reizzustände zu lindern. Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine Verminderung der Schmerzen sowie eine verbesserte Beweglichkeit im Alltag. Die Behandlung eignet sich insbesondere bei leichter bis mittelgradiger Arthrose, zum Beispiel am Knie-, Hüft-, Schulter- oder Sprunggelenk. Sie erfolgt ambulant und dauert nur wenige Minuten. Die Wirkung kann je nach Gelenkzustand und individueller Belastung über mehrere Monate anhalten. Die Hyaluronsäuretherapie ersetzt keinen geschädigten Knorpel, kann jedoch helfen, Beschwerden zu reduzieren und operative Eingriffe hinauszuzögern.
Infiltrationsbehandlung mit PRP (Eigenbluttherapie)
Die PRP-Therapie ist ein modernes biologisches Behandlungsverfahren zur Unterstützung körpereigener Heilungsprozesse. PRP steht für „Platelet Rich Plasma“ – also plättchenreiches Plasma, das aus dem eigenen Blut gewonnen wird. Hierfür wird dem Patienten zunächst eine kleine Menge Blut entnommen. Durch spezielle Aufbereitung in einer Zentrifuge werden die Blutplättchen konzentriert. Diese enthalten zahlreiche Wachstumsfaktoren und biologische Signalstoffe, die Regenerationsprozesse im Gewebe unterstützen können. Das aufbereitete Plasma wird anschließend gezielt in die betroffene Region injiziert – beispielsweise bei Sehnenreizungen, Muskelverletzungen oder frühen Gelenkverschleißerscheinungen. Ziel der Behandlung ist es, Entzündungen zu reduzieren, die Heilung zu fördern und Schmerzen zu lindern. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, ist die PRP-Therapie in der Regel gut verträglich. Besonders in der Sportorthopädie und bei chronischen Beschwerden hat sich das Verfahren in den letzten Jahren etabliert. Wichtig zu wissen: Die PRP-Behandlung kann regenerative Prozesse unterstützen, ersetzt jedoch keine notwendige operative Therapie bei fortgeschrittenen Schäden. Die Erfolgsaussichten hängen unter anderem von Art, Dauer und Ausprägung der Erkrankung ab.
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